Freiwillige Feuerwehr Herbsleben


Brände und Katastrophen
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Brände und Katastrophen

1414 - 1817

Die erste überlieferte Feuersbrunst war 1415 in Herbsleben und legte den Ort mit samt der Pfarrkirche zum größten Teil in Asche. 1444 richtete ein weiterer großer Brand verheerenden Schaden an.
Während des 30-jährigen Krieges wurde am 21.05.1627 durch Belagerer aus Unachtsamkeit und teilweise auch Brandstiftung ein großer Brand verursacht. Dabei verbrannte das Schloss, 4 Adelshäuser, die Niedermühle, das Schenk- und Brauhaus, das Hospital, 130 Wohnhäuser im Niederdorfe mit Scheunen und Ställen von Kirche bis Niedertor in 1½ Stunden.
Am 02.05.1640 brach im Logis vom schwedischen Generalmajor ein Feuer aus, dem 95 Wohnhäuser im Oberdorfe zum Opfer fielen. Der Brand am 02.09.1679 vernichtete 3 Wohnhäuser, 8 Scheunen und 4 Ställe.
Der nächste Brand war am 31.10.1815. Er zerstörte in der Nähe der Kirche 17 Häuser mit Scheunen und Ställen. Im Oberdorf wurde am 04.12.1815 das Oberbackhaus und 3 Wohnhäuser mit Nebengebäuden ein Opfer der Flammen. Ein weiteres großes Unglück ereignete sich am 16.10.1817 als ein Stall am Gasthof abbrannte. 17 Menschen kamen bei der Flucht vom Tanzboden zu Tode.

Doch das Schrecklichste sollte noch kommen...

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